Der, die oder das Quinoa – auf jeden Fall lecker und gesund

Nun war ich schon wieder so lange abwesend. Mensch, so wird es ja nie etwas mit dem Blog. Ich bin zwar hoch motiviert, jedoch haben mich meine Lebensumstände ziemlich weit aus meinem ursprünglichen Leben gerissen und ich denke ich muss da einfach Geduld mit mir haben. Nun beginnt hoffentlich die Heilung und ich möchte wieder am Leben teilnehmen.

Meine Erlebnisse hatte ich ja in meinem letzten Artikel bereits angefangen zu erzählen und versprochen, dazu komme ich auch noch und werde mir alles von der Seele schreiben.

Selbstverständlich möchte ich parallel weiter an meinem Körpergefühl arbeiten. Und heute komme ich daher mit einem Rezept, welches ich vor zwei Tagen getestet und für lecker befunden habe. Das möchte ich euch nicht vorenthalten.

Gratinierte Zucchini mit Quinoafüllung und Mangosauce

Ich bin mir ja wirklich nicht sicher, ob es die, der oder das Quinoa heißt. Google sagt DIE und wir wollen Google da mal vertrauen. Ich entscheide mich trotzdem dafür es möglichst oft einfach nur „Quinoa“ zu nennen.

Here we go!

Zutaten für zwei Personen

  • 40g Quinoa – ich habe mein (BIO) Quinoa von GrünHochZwei als Testpaket erhalten und bin von der Qualität echt begeistert. Ich würde es sonst nicht erwähnen. Also Leute – keine Panik 🙂 ich bekomme dafür kein Geld.
  • 75 ml Gemüsebrühe (Alnatura)
  • 2 Zucchini
  • 150g Frischkäse leicht
  • 1 EL gemahlene Mandeln
  • Salz/Pfeffer
  • 1 kleine reife Mango
  • 2 Stiele Minze 1/2 Limette
  • 1 TL Sambal Oelek

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Zubereitung

Quinoa abspülen (ist wichtig!) und abtropfen lassen. Am besten macht ihr das mit einem Sieb. Dann wird es mit der Gemüsebrühe zum Aufkochen gebracht. Zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 20 min garen. Danach ein wenig abkühlen lassen.

Zucchini waschen und längs halbieren. Mit einem Teelöffel könnt ihr das Innere vorsichtig entfernen.

Die (!) Quinoa mit dem Frischkäse und den Mandeln vermischen. Salz und Pfeffer dazu und den Mix in die Zucchinihälften füllen. Nun kommen sie bei 200 Grad in den Ofen. Das Ganze etwa 30 min überbacken.

Nun könnt ihr die Mangosauce vorbereiten. Die Mango halbieren und einen Teil klein würfeln und die andere Hälfte grob schneiden und mit einem Stabmixer bearbeiten.

Die Minze waschen und die Blättchen entfernen. Einige Blättchen zur Seite legen (für die Deko später) den Rest könnt ihr in kleine Streifen schneiden. Danach die halbe Limette auspressen.

Die Minzestreifen, die Mangowürfel, Mangopüree und den Limettensaft verrühren. Nun könnt ihr noch Sambal Oelek hinzufügen. Ein wenig Salz dazu und schon ist euer Gericht fertig.

Zu guter Letzt noch die Frage: Warum eigentlich Quinoa ?

Quinoa liefert hochwertiges Eiweiß und enthält viel Eisen, Zink und Magnesium sowie einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren.

quinoa

 

Lasst es euch schmecken 🙂

 

 

 

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Wie es begann…der Moment, wenn man im Leben falsch abbiegt….Teil 1

Vor zwei Jahren begann das, was ich damals als „6er im Lotto“ empfand. Zu dem Zeitpunkt war ich seit gut vier Jahren Single. Insgesamt aber schon glücklich mit meinem Leben, aber auch irgendwie wieder bereit für eine neue Partnerschaft. Eine Bereicherung im Leben sollte es ursprünglich werden. Ohne Stress und ohne viel Kummer. Einfach mal wieder mit einem Mann an meiner Seite, die schönen Dinge im Leben teilen und auch mal die oft genannte Schulter zum Anlehnen haben und geben.

Mein Freundeskreis war relativ groß und ich habe damals viel Sport getrieben. Ich hatte Crossfit für mich entdeckt und das Teamsport-Gefühl war einmalig. Nach jeder Stunde hatte ich soviel Glückshormone in mir, dass ich gefühlt noch einen Marathon hätte laufen können.

Alles in allem war ich immer ein Mensch, der auf sich geachtet hat.

Zusätzlich das Glück eine wunderbare Tochter an meiner Seite zu haben und ein super Verhältnis zu ihrem Vater, den ich auch als besten Freund betiteln konnte. Im Grunde sollte mir das schon zeigen, dass ich nicht so streitsüchtig bin, wie es mir heute nachgesagt wird, aber Menschen können dich so sehr manipulieren, dass du genau das denkst, was sie dir verbal ganz tief einpflanzen.

Des Weiteren war ich zufrieden mit meiner Arbeit und habe immer mit Kollegen gescherzt und mich gut verstanden. Im Winter hatte ich zusätzlich noch einen super Nebenjob in einem Theater. Dieser Job hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet. Ich nehme schon einmal vorweg, dass ich bei meiner Hauptarbeit lange krank geschrieben war und den Theater Job 2016 aufgegeben habe. Dies werde ich aber erst in einem späteren Artikel berichten.

Zurück in das Jahr 2015: Somit war ich also ein ganz normaler Mensch, eine ganz normale Frau. Ab und zu ein wenig Blödsinn mit Freundinnen per Whatsapp ausgetauscht. Ich hatte Facebook, Instagram und all den lustigen Social „Krams“ und habe mich ganz frei bewegt.

Warum auch nicht? 

Meine Freunde sagen heute: Du warst so ein lustiger, lebenslustiger, schöner, herzensguter, warmherziger, unternehmungslustiger, hilfsbereiter, sportlicher Mensch. 

Ich muss etwas zitieren, denn ich sehe das alles so verschwommen und hinter einer grauen, dicken Nebelwand. Meine Erinnerungen an diese Zeit kann ich noch fühlen, aber ich sehe es nicht mehr vor Augen.

(…meistens im Nachgang: Und schau was du jetzt bist und was er aus dir gemacht hat.)

Ich tue mich schwer damit, jemanden – außer mir selbst – die Schuld dafür zu geben. Niemand sollte sowas aus einem machen können, denn ICH selber könnte Grenzen setzen, aber genau da liegt der Hund wohl begraben.)

Während ich hier sitze und schreibe, ist mir das auch glasklar und trotzdem habe ich Angst. Angst einen Fehler zu machen und dafür „bestraft“ oder angemeckert zu werden.

Heute wirke ich wie ein Trauerkloß. Sozusagen ein Mensch, den man nicht unbedingt um sich haben möchte. Vielleicht sogar ein Mensch, der andere durch seine Art runterzieht. Ein abwesendes Wesen – zwar dabei, aber nur körperlich. Immer in Gedanken versunken, immer der Blick aufs Handy. Hab ich Empfang, hab ich was übersehen, bin ich aus Versehen offline, oh schnell antworten….schnell noch ein Beweis Video schicken.

Wie in den vorigen Artikeln schon berichtet, habe ich außerdem knapp 20 Kilo zugenommen. Dann sackt man noch zusätzlich in sich zusammen.

Ich fühle mich ein bisschen wie ein Alien. Wie ein kleiner fetter Alien. Die sind ja sonst eher schlank 🙂 (wir wollen den Humor nicht ganz verlieren.)

Oft habe ich in den letzten Monaten gehört: Du bist immer so schlecht drauf!“ „Du ziehst mich derbe runter“ „Es geht dir immer schlecht!“ „Immer dieses Rumgeheule.“

Schon amüsant, wenn man bedenkt, dass genau der Mensch, der einem dazu gemacht hat, sich darüber beschwert.

Kommen wir zurück zum Anfang. Ich habe mich also aus Neugierde und voller Hoffnung auf einer Singlebörse angemeldet und heute wünschte ich, ich wäre damals lieber Döner essen gegangen. Es lieber dem Zufall überlassen einen Mann zu treffen. Ich tröste mich damit, dass es auch da hätte geschehen können.

Ich „stöberte“ also und sah mir ein Bild nach dem anderen an. Auf einmal sah ich SEIN Bild und war hin und weg. Rein äußerlich genau mein Typ, aber ich dachte mir, schauen wir mal, ob es noch genauso ist, wenn er was sagt, bzw. schreibt.

Sein Aussehen ging eher in die südländische Richtung: Spanier, Italiener oder Türke vielleicht? War mir zu dem Zeitpunkt völlig egal, da ich ja nun selbst auch italienisches Blut habe und mit Temperament umgehen kann…..(dachte ich).

Wenn ich es mir ehrlich zugestehe, dann war das Ganze von Anfang an jedoch recht schnell schon problematisch. Die ersten Gespräche waren sehr nett und vieles passte zusammen. Er war charmant, redegewandt und humorvoll. Ich fand es super, dass er schon Kinder hat und er auch erstmal nett und zurückhaltend schrieb.

Auf Singleplattformen ist man ja zum Teil auch anderes gewohnt….da geht es dann gleich zur Sache! Somit hatte er schon einige Pluspunkte.

Meine Neugier ließ mir keine Ruhe und nach einigen Tagen gab ich seinen Namen bei Facebook ein. Prompt erblickte ich sein Profilbild und stalkte eine Runde. Dann wurde ich stutzig, denn unter seinem Profilbild gab es diverse Herzchen Einträge einer ganz bestimmten Frau. Selbstverständlich klickte ich sofort auf ihr Profil und was ich da sah, haute mich aus den Socken. Sie hatte ein Profilbild mit ihm zusammen – Arm in Arm – sehr förmlich. Es sah fast aus wie auf der eigenen Hochzeit. Und dort stand auch ganz deutlich „verheiratet mit XXXXXX“…..

AHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHAAAAAA………….da war er der HAKEN!!!!

Meine Entdeckung gab ich vor ihm nicht Preis, sondern fragte ihn ein bisschen aus. Tatsächlich sagte er mir dann, dass er mir noch etwas Wichtiges erzählen müsse. Dies würde er aber lieber persönlich erledigen. Ich bat ihm, es mir doch schon am Telefon zu erzählen, wenn es so wichtig sei. Nun kam dabei heraus, dass er schon getrennt ist, aber noch bei seiner Ex lebt bis er eine Wohnung gefunden hat. Im Nachhinein denke ich, dass ich ihm diesen Quatsch offenbar glauben wollte und dann lieber blauäugig durch die Welt flaniert bin. Mein Bauchgefühl schrie und ich habe einfach alles abgestellt.

Mit meinen heutigen Gedanken war es meiner Meinung nach nämlich eher so, dass er sich heimlich bei einer Online Plattform angemeldet hat, um einen Absprung aus seinem aktuellen Leben zu schaffen. Als er mich dann gefunden hat, hat er erst nach Beginn unserer Beziehung mit seiner Ex Schluss gemacht. Ob er ihr anfangs noch Hoffnungen gemacht hat á la „Ich ziehe erstmal aus und eventuell finden wir wieder zusammen“ kann ich nicht sagen.

Diagnose: zu blind und zu verknallt.

Völlig überzeugt, dass mich nichts umhauen kann, ging ich in die falsche Richtung und bog leider falsch ab.

Ich werde meine Geschichte hier Stück für Stück erzählen, denn mir fallen viele Erlebnisse und Einzelheiten ein und ich muss mich sortieren.

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Tacheles

Ich habe eine längere Schreibpause machen müssen, weil mich meine Kraft verlassen hat. Momentan trainiere ich zwar sporadisch, aber meine Motivation hat sich zum Teil in den Urlaub verabschiedet. Ich bekomme Fressattacken und bin müde und ausgebrannt.

Ich muss mir eingestehen, dass all meine Schlacht Sprüche und mein Neujahrs Tatendrang eine Art Schauspiel waren. Ein Schauspiel mir selbst gegenüber oder ein Hilferuf, ein Versuch etwas zu ändern. Tatsächlich bin ich derzeit so stabil, dass mich im übertragenen Sinne ein 2 jähriger Knirps umpusten und noch auf mir herumtrampeln könnte.

Ich wollte schreiben, schreiben, schreiben und mir beweisen, dass ich ganz schnell wieder die alte werde. Wollte mir was aufbauen, um mein Selbstbewusstsein zu stärken. Das Selbstbewusstsein, welches zerstört wurde, weil ich es soweit hab kommen lassen. Vielleicht war es aber nie richtig da.

Wie bin ich da bloß hinein geraten? Eine Sache ist klar:  Ich bin seelisch und emotional abhängig. Ich fühle mich unter Kontrolle und habe Angst und es ist völliger Irrsinn hier ausschließlich über LowCarb Rezepte oder Trainingsmethoden zu schreiben, denn der wichtigste Teil meines Lebens ist meine momentane Apathie und die Spirale nach unten.

Es ist schwer nachzuvollziehen, wenn man selbst nie an diesem Punkt war und ich wünsche es keinem, denn jeden Tag stirbt ein Teil meiner Seele. Die Situationen werden von mir gar nicht mehr real betrachtet. Meine Toleranzschwelle ist irgendwo ganz weit oben oder unten und für viele Menschen ist dies unverständlich. Und dies ist wiederum für mich verständlich. Mir ist durchaus bewusst welchen Eindruck man davon bekommen muss.

Ich lebe mittlerweile mit chronischen Ängsten, Unsicherheiten und einem unsagbaren Druck. Herzklopfen und Gedanken-Karusselle sind an der Tagesordnung. Der ständige Blick aufs Handy. Oh Gott mein Akku ist alle. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren und meine mentale und meine körperliche Kraft haben stark nachgelassen.

Warum all das? Ich kann es bisher nicht zu 100% sagen, aber vermutlich bin ich einfach in eine Abhängigkeit gerutscht. Ich führe meines Erachtens eine Beziehung zu einem „Kontrollfreak“, einem Narzissten.

In einer Beziehung ist durchaus immer eine gewisse gesunde Abhängigkeit in Ordnung. Man liebt und man möchte mit dem Menschen zusammen sein. Man geht Kompromisse ein und man ärgert sich auch hin und wieder. Es ist nie perfekt und man muss auch das ein oder andere aufgeben. Sobald dein Bauchgefühl dich aber warnt, solltest du darauf hören und das habe ich nicht gemacht.

In Kurzform geht es um Liebesentzug, wenn man nicht funktioniert und es werden Fakten verdreht. Permanente Kritik und die Aussage, dass man ja auch mal kritikfähig sein muss. Natürlich muss man das, aber steter Tropfen höhlt den Stein. Warum geht man dann nicht? Weil man es zu spät merkt und die Falle zugeschnappt hat. Weil man sich sehr oft fragt, ob man vielleicht doch diejenige ist, die alles falsch macht.

In bestimmten Situationen und Phasen fühlst du dich plötzlich stark und bäumst dich auf und willst die Arena verlassen, aber dann: Es geht doch noch weiter, denn dein Gegenüber verändert die Strategie. Ich fühle mich als Verräter es so auszudrücken und diese Unterstellungen hier öffentlich zu schreiben, aber ein kurzer Blick von außen gibt mir Recht. Es ist zur Gewohnheit geworden mich mit Schuldgefühlen herumzuplagen.

Ich bin es auch gewohnt, dass man als Außenstehender die Geduld verliert oder man sich unsagbare Sorgen macht. Ich verstehe, dass Freunde und Familie und Kollegen nicht nachvollziehen können wieso man diese Qual nicht selbst beendet, denn man hat es doch in der Hand. Nein, man hat es schon lange nicht mehr in der Hand. Man isoliert sich immer mehr von den Menschen, die mal zum eigenen fröhlichen Leben dazu gehörten.

Fragt einen Drogensüchtigen doch mal, wieso er sich immer wieder einen Schuss drückt oder warum ein Raucher nach 2 Wochen Rauchentwöhnung wieder zur Zigarette greift.

Jede Trennung ist ein Gefühl als würde man einen Raum verlassen und von dort aus nur noch ins Dunkle tappen. Man weiß, dass man den Raum verlassen muss, um wieder was von der Welt und dem Leben zu sehen. Man geht einige Schritte im Dunkeln raus und das Herz pocht dabei. Es wird von Schritt zu Schritt schlimmer und plötzlich rennt man panisch wieder zurück und hofft, dass die Tür noch offen steht, um wieder in diesen Raum zu gehen. Da wo man sich ein bisschen sicher fühlt, aber auch weiß, dass dies keine Lösung sein kann. Es ist ein Gefängnis. Man tröstet sich mit den Gedanken: „Nächstes Mal gehe ich weiter. Jetzt ruhe ich mich erst einmal aus.“

Ich habe beschlossen diesen Blog zu nutzen, um unter anderem meine Erlebnisse aufzuschreiben. Ich habe die Hoffnung, dass es schwarz auf weiß irgendwann doch wirkungsvoller ist, als Erinnerungen, die Tag für Tag weiter verblassen und man sich dann sagt.

„Eigentlich ist es ja gar nicht so schlimm……“ 

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Der Lebenskoffer für jung und alt…

Heute geht es mal um das vereinzelte Generationen Unverständnis.

Letztes Wochenende saß ich mit meiner Tochter auf dem Heimweg im Auto und unsere Finger gingen beharrlich im Wechsel in Richtung Autoradio.

HALLOOOO Kind? Es läuft „time to wonder“ von Fury in the Slaughterhouse. Maßlos genervt und entsetzt entgegnete sie mir dann mit einem abwertenden Blick, dass das ja so peinlich und out wäre und auf dem anderen Sender gerade Calvin Harris gespielt wird. (Ich meine…ist Calvin nicht auch fast schon wieder out? Ist das nicht der mit der Taylor Swifts Liaison? Ich hab lieber nichts dazu gesagt. Womöglich verwechsel ich noch Guetta mit Harris und bin dann nicht nur out, sondern bekomme noch den *Uncoolste Mutter des Monats* Award)

Letzten Endes hat sich Mutti aber mal durchgesetzt. Größtenteils gebe ich mich tatsächlich geschlagen, um 5 Minuten Ruhe geschenkt zu bekommen. Wir Eltern gehen mitunter lieber den geringsten Weg des Widerstandes, lediglich um wenigstens einmal einen Gedanken ohne Unterbrechungen bis zu Ende denken zu dürfen.

Lauthals sang ich „and this is not the time tooo wonder“ mit und habe im selben Augenblick über den Lauf der Dinge nachgedacht. Tja, auf einmal bin ich die Mama und die „Uncoole“ und die, die ihre Tochter an der Ecke absetzen muss und nicht direkt vor der Schule.

Eines hatte ich jedoch komplett verdrängt, als ich so über meine „Uncoolness“ nachdachte und sich innerlich der Alters-Frust breit machte.

Eine Stunde zuvor waren wir nämlich zu Besuch bei meinen Eltern und meine italienische Mama hat ihre Adriano Celentano CD Sammlung herausgekramt (ja da laufen noch CD’s ). Tanzend und „Azzurro“ kreischend, wirbelte sie um uns herum.

Gott, wie peinlich….

Ich saß auf dem Sofa und verdrehte die Augen. Ehrlicherweise hat es mich andererseits  ein Stück weit auch glücklich gemacht, denn es hat mich an meine Kindheit zurück erinnert. Die Zeiten als ich noch ein kleiner Stöpsel war und meine Mama tagein und tagaus „sono un italiano“ beim Kochen gesungen hat.

Mein größtes Problem war damals den aktuellen Standort meines Monchichis ausfindig zu machen. Wer kennt sie noch? Die kleinen hässlichen Affen, die ein Loch im Ohr haben. Ich habe meinen Monchichi innig geliebt, aber leider täglich verlegt und schreiend gesucht. Wie sehr wünsche ich mir manchmal diese Probleme zurück, wenn ich die heutigen dafür abgeben könnte.

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Plötzlich wurde mir erneut das Normalste der Welt klar. Wir Menschen sind auf dieser Welt und jeder hat seinen eigenen kleinen Koffer stets dabei. Der Koffer ist bei Lebensbeginn noch vollkommen leer und füllt sich mit der Zeit Stück für Stück. Einige Dinge legen dir deine Eltern, Geschwister, Erzieher für deinen weiteren Weg mit hinein. Du bekommst dann deine ersten Erfahrungen, Do’s und Dont’s in deinen Lebenskoffer.

Im weiteren Verlauf gesellen sich Freunde, Bekannte und Kollegen hinzu und stopfen dir dies und jenes in den Koffer. Dafür nimmt man dann selbst nach eigenem Ermessen das ein oder andere wieder heraus. Das bezeichnen wir dann wohl als Selbständigkeit. Wenn anfangs versäumt wurde, eine große Portion Selbstvertrauen mit in den Koffer zu legen, dann kann es sein, dass wir nie etwas entnehmen werden und der Koffer irgendwann Mitten auf der Lebensreise platzt. Stillstand!

Im Normalfall haben wir jedoch ausreichend Platz und der Koffer füllt sich mit weiteren Erfahrungen, Wissen, Antworten auf Fragen, Meinungen, Erinnerungen, Verletzungen und Vielem mehr.

Unter Umständen treten Menschen in dein Leben, die dir ihren eigenen Koffer mit aufdrängen wollen. Sie versuchen dir einzureden, dass DEIN Koffer nicht mehr notwendig ist und eine schlechte Qualität besitzt.

Das ist aber verkehrt, denn jeder sollte SEINEN Koffer behalten, tragen, verwalten und dann und wann zu Rate ziehen.

Das Koffer Märchen fängt an mir zu gefallen und auf einmal kann ich es wunderbar auf vieles übertragen und es fühlt sich alles so spielerisch an.

Meine Tochter hat bei der Autofahrt ihren Koffer notgedrungen kurz für mich geöffnet und ich habe ihr meinen Musikgeschmack hineingelegt, den sie aber nach 5 Minuten wieder entfernt hat. Sie behält lieber Calvin. Und das ist auch ok!

Merke: Wir entscheiden selbst wie viel Last wir wie lange mit uns herum transportieren.

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Tag 32 -Allem kann ich widerstehen….

…nur der Versuchung nicht ~ OSCAR WILDE

Dann und wann überkommt mich der Drang – egal was ich noch so zu erledigen habe – in die Küche zu stürmen und herum zu experimentieren. Vor allem wenn mich plötzlich die Süßigkeiten-Sucht wie ein LKW überrollt . Das Wasser läuft mir regelrecht in den Mund zusammen und über meinem Schopf kreisen Bilder von buntem, Schokoladen überzogenem „Mampfmaterial“.

So erging es mir am gestrigen Abend mal wieder. Mein erster Schritt ist eher ein Griff, nämlich der zum Handy .

Während ich also die „Goodbye Deutschland“ Wiederholung schaute, lief parallel meine Fahndung bei Google nach geeigneten Rezepten.

Die Entscheidung fiel letztlich auf leckere, gesunde Protein Riegel. Wenn ich derzeit schon nasche, dann immerhin gut durchdacht.

Ich benötige überwiegend für meine „Koch-Arien“ ein paar Anhaltspunkte oder Eckdaten, denn ich habe meistens nicht alle benötigten Zutaten als Vorrat zu Hause gebunkert. So kommt es, dass ich stets ein Hauch meiner Selbst ins Gericht streue. Man nennt so etwas – meines Wissens- total kreativ.

Im weiteren Verlauf der Vorbereitungen bereute ich jedoch schon die getroffene Entscheidung, denn entgegen der vielen, tollen, sterilen  Küchenbilder auf Instagram, Snapchat oder Facebook, sah es bei mir aus, als wären 150 Kleinkinder mit Lebensmittel aufeinander losgegangen. Eine Art Kriegsschauplatz!

(Daher erspare ich euch den Anblick und poste kein Foto der Küche.)

Kurzzeitig überlegte ich sogar völlig von Sinnen, ob ich einfach alle gebrauchten Geräte nach Fertigstellung in den Müll werfe und mir alles neu anschaffen sollte. Zum Glück hielt der Wahnsinn nur kurz an.

Ich durchlief also alle Phasen….mixen, kneten, backen, säubern, essen, essen, essen, essen, wieder säubern, (satt) schlafen gehen.

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Lange Rede, kurzer Sinn…mir hat es im Endeffekt so gut geschmeckt, dass ich euch das Rezept nicht vorenthalten möchte. Gegebenenfalls sitzt ihr irgendwann auf dem Sofa und sucht nach einem Rezept und entdeckt dieses und verfeinert es noch weiter.

Vermutlich sollte ich an diesem Punkt doch erwähnen, dass es statt Riegel ein saftiges Törtchen geworden ist. Für Riegel war die Konsistenz doch etwas zu locker.

Rezept:

1 Dose Kidneybohnen ✔️
12 Gr Kakaopulver (entöltes) ✔️
20 Gr Kokosmehl ✔️
1 EL Kokosraspel ✔️
Halbes Glas Mandelmilch ✔️
30 – 40 Gr Proteinpulver Schoko ✔️
2 EL Ahornsirup ✔️
etwas Xucker oder Süßstoff  ✔️

Alle Zutaten zu einem Brei/Teig mixen und bei 180 Grad Umluft in den Ofen auf mittlerer Ebene backen. Ca. 25 min (aber schaut selbst ein wenig) und dann abkühlen lassen und später in den Kühlschrank.

Besonders lecker ist es auch auch zerbröselt im Quark.

Und nun lasst es euch schmecken….

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Tag 31 – Die ungerechten Mitmenschen

Mein Alltag ist an sich einfach zu meistern, dennoch bringen ihn viele, kleine Momente zum Kochen. Nein, kein am Herd kochen und Löffel rühren, vielmehr das innerliche Kochen. Geht es jemandem da draußen ähnlich oder habe ich ein zu hohes Aggressionspotenzial und muss weggesperrt werden?

Ins Rollen kommt es morgens schon. Der Wecker läutet (der immer wieder kehrende Gedanke:“Dieser bescheuerte Klingelton muss geändert werden! Was ist das überhaupt für ein hysterischer Ton? War ich denn volltrunken, als ich ihn ausgewählt habe? JEDEN MORGEN!) und man versucht sich parallel diese Sprüche, Zitate, „Schlaubergerinfos“ in den Kopf zu rufen, die so viel Dankbarkeit für ALLES ausdrücken sollen.

Schön, dass ich wach geworden bin und einen neuen Tag geschenkt bekommen habe. Ich besitze erneut das Geschenk, einen weiteren Tag erleben zu dürfen und (bei dieser Scheißkälte) aus dem Haus gehen zu dürfen. Mein Zustand ist gesund und munter. Zweites jedoch noch nicht um diese Zeit.

Während ich also versuche alles positiv zu sehen und gedanklich Bäume umarme, dreht sich der Zeiger weiter und voller Panik erblicke ich den Stand der Uhr. Oha, es ist verdammt nochmal schon viel zu spät und ich muss aufstehen.

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Anschließend kommt der erste Blick in den Spiegel. Ach du grüne Neune! Tja, man ist halt nicht mehr 19, aber man könnte tatsächlich davon ausgehen, dass nachts kleine Falten-Männchen kommen und einen überall zerknautschen. Sobald der Wecker dann klingelt, lösen sie sich wieder in Luft auf. Bis das Werk dann auf den Urzustand zurückgebügelt ist, vergeht einiges an Zeit und ich möchte ganz ehrlich sein: Durch den TÜV würde ich so nicht kommen.

Der wichtigste Augenblick am Morgen steht nun bevor. Ich nehme Anlauf und schleife mich in die Küche (an ganz schlechten Tagen robbe ich dorthin) und schalte die Kaffeemaschine ein. KOFFEIN muss ganz dringend her.

Sobald ich das erledigt habe, erwartet mich tagein, tagaus der EINE Moment. Es dauert keine Minute und es ertönt in der ganzen Wohnung ein lautes „MAMAAAAA“.

ES ist wach und es wird sich jetzt an mir bedienen. Es wird alle meine Knöpfe ein- und ausschalten und mich zu einer funktionierenden Maschine machen. Fluchtgedanken suchen mich heim, aber ich muss meinen Pflichten letztlich nachkommen.

Von da an vernehme ich das Wort „Mama“ bis wir das Haus verlassen noch knapp 158264 Mal. Mama, wo ist meine Jeans? Mama, machst du mir einen Zopf? Mama, ich hab Hunger. Mama, wo ist meine Trinkflasche? Mama, hast du 2 Euro? Mama, wo ist meine Bürste, Socke, Ranzen, Kopf? Mama, Mama, Mama!

„Mama“ ist so in meinem Kopf verankert, dass ich ne halbe Stunde später beim Tanken an der Kasse sage: „Mama, ich hab Tanksäule 3!“ Ups!!!

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Ich möchte das ganze auch nicht zu sehr  in die Länge ziehen. Selbstverständlich dramatisiere ich ein wenig, denn ich ich bin ebenso sehr dankbar für all das.

Trotz allem schaffe ich es oftmals nicht, diesen dankbaren und positiven Gedanken im weiteren Tagesverlauf in mir zu tragen. Rundherum begegnet man gestressten und genervten Menschen, die ihre Unzufriedenheit oftmals auch an anderen auslassen und übertragen. Sei es durch einen bösen Blick, ein Kopfschütteln oder dem falschen Ton. Vielfach fühlt man sich einfach nur ungerecht behandelt.

Gelegentlich sitze ich im Auto und hinter mir wird gehupt, geflucht, mit den Händen gestikuliert und aufgefahren. OKAAAAY, mir wird wohl gerade ein Fahrfehler (von dem Idioten hinter mir) unterstellt. Fluchend rege ich mich also ebenso auf und führe Selbstgespräche oder eher gesagt „Geschrei“.

Wie soll ich schneller fahren, wenn vor mir eine kleine Mofa tuckert (oder steht sie? Ich erkenne irgendwie keinen Unterschied).  Das sieht der Mensch, der mir gerade den Tag versaut, offensichtlich nicht. Den Stress, den ich mir durch diese 15 Sekunden selbst zukommen lasse, spürt er allerdings auch nicht. Diesen Ärger, diese Wut macht sich nur in mir selbst breit und wird erst nach vielen Stunden wieder abgebaut. Ich habe mal gelesen, dass ein kurzes Aufregen erst nach 5 Stunden wieder komplett abgebaut ist.

Ich ärgere mich wirklich oft. Die Liste könnte ich tagelang weiter ausführen:

  • Die Verkäuferin, die mich ermahnt, Dinge nicht an anderen Orten liegen zu lassen!
  • Der Aldi Kassierer, der genervt guckt, weil man die Ware zu langsam in den Einkaufswagen legt.
  • Die Kollegin, die jeden zweiten Tag sagt, dass man müde aussieht!
  • Der Partner, der alles besser weiß!
  • etc….

Alles nehme ich mir zu Herzen. Klarer Fall für die Psycho Couch. 🙂

Sobald wir uns über etwas aufregen, explodieren oder sauer sind, sollten wir den Blickwinkel prüfen. Können wir wirklich alles beurteilen, was wir sehen? Der Autofahrer konnte die Mofa nicht sehen und so kann man es auf alles andere im Leben übertragen.

Ich kenne ein wundervolles Zitat, aber weiß leider nicht aus wessen Feder es stammt

Glaube nicht alles was du denkst!

Auch das ist ein Lernprozess, aber es ist wichtig sich nicht von banalen Kleinigkeiten stressen zu lassen.

Es hat meistens sowieso nichts mit der eigenen Person zu tun und nur wir können an unserem eigenen Stress arbeiten, in dem wir ihn gar nicht so weit in unseren Körper und in unsere Gedanken hinein bitten.

Es stimmt schon – lächeln hilft 🙂

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Tag 25 – Laufen ist kostenlos

Sport ist sau anstrengend, aber Sport ist auch die beste Medizin, die ich kenne. Eine Wohltat für den Körper und die Seele. So etwas findet ihr definitiv nicht in Tablettenform. Man kann sie zu jeder Tageszeit „einnehmen“ und sie ist – wenn man das möchte – auch kostenlos.

Kostenlos! Guter Stichpunkt in der heutigen Zeit, wo an jeder Ecke eine kostenpflichtige #90TageChallenge mit tollen Modelbildern wartet. 

Jedem das Seine – für mich ist das nichts mehr.

Im letzten Jahr war ich allerdings so verzweifelt, dass ich auch ein Programm gekauft habe. Die Werbung hat bei mir damals offenbar gewirkt. Sie sprechen dich aus dem Fernseher heraus an (während du gerade in deinen Burger beißt) und beim Surfen auf diversen Seiten blinkt permanent etwas seitlich, was dir mitteilen möchte, dass es höchste Zeit wird etwas gegen deinen fetten Ranzen zu tun.

Eines dieser  „duzahlstichgebedirdieinfosdieduauchsofindestwennduschlaubist“ Dinger.

Für mehr als 100 Euro habe ich einen sensationellen Zugang zu einer Website bekommen. Ich möchte sowas gar nicht so schlecht reden, aber für MICH war es rückblickend absolut nichts. Hochgerechnet war ich dort knapp 3 x eingeloggt.

Die Werbung hat mich in ihren Bann gezogen und komplett eingelullt und mein Unterbewusstsein hat sich womöglich eingebildet, es würde reichen einfach die Kohle zu überweisen. Das Mega-Programm wird mich schon retten. So war es dann, wie ihr euch denken könnt, NICHT!

Wozu benötige ich ein kostenpflichtiges Portal? Um hin und wieder ein gesundes Rezept zu lesen (und meistens ohnehin nicht nachzukochen) oder ein Workout zu erhalten oder wegen der Motivationssätze? Alles was ich brauche, ist doch MEINE eigene Willenskraft, MEINE Disziplin und Wissen durch Recherche aneignen. Alles ist kostenlos möglich!

Rezepte findet man im Netz zuhauf. LowCarb, HighCarb, CarbCycling sogar WeightWatchers Infos erhält man in diversen Facebook Gruppen.

Bei Youtube findet man eine Vielzahl an Workout Videos für Anfänger bis Fortgeschrittene oder man startet mit einer dieser vielen kostenlosen Apps. Alternativ packt man sich in seine Sportsachen, haut sich seinen Lieblingssound auf die Ohren und fängt einfach an loszulaufen.

Laufen ist das, was mich am Glücklichsten macht. Beim Laufen spürt man jeden Muskel, jede Bewegung und jeden Meter. Man spürt und sieht die Fortschritte und es ist sehr heilend für die Seele. Dennoch gibt es natürlich auch hier immer wieder einen Anfang nach langer Faulheit.

Dieser Anfang bleibt nicht aus und den kann man nur selbständig eingehen und das habe ich schlussendlich geschafft.

Letzte Woche war ich dann tatsächlich nach sehr langer Zeit joggen. Kann ich es wirklich „joggen“ nennen, wenn ich alle 300 Meter anhalten muss und die kommenden 500 Meter bloß walke? Ja das kann ich, zumal ich immerhin um den wunderschönen See herum gekommen bin. Mehr schlecht als Recht, mehr keuchend, als atmend, dennoch hat es geklappt.

Ehrlicherweise habe ich mich zwischendurch so gefühlt, als würden die Spaziergänger denken:

„Suuuuuuper, dass sie sich traut. Super, dass das Pummelchen laufen geht und nicht mit Chips vorm Fernseher sitzt!“ 🙂

Trotz dieser Qualen und dem hochroten Schädel war ich danach sehr stolz auf mich und das ist ein weiterer positiver Nebeneffekt. Man gewinnt aufs Neue an Selbstvertrauen.

Eine Notiz an mich selber ist jedoch, dass ich nicht mehr direkt danach vor den Spiegel gehen werde. Durch dieses Stimmungshoch und der zurückgelegten Strecke, dem Schweiß überall, hat man das Gefühl auf einen Schlag schon ein Top Model zu sein. Man sollte in allem was man neu startet sehr viel Geduld an den Tag legen. Da ist es dann wirklich wichtig, dass man nicht aufgibt und frustriert zu den Kalorienbomben greift. Nichts geht von heute auf morgen. Alles braucht seine Zeit.

100% Geben, viel Motivation, Disziplin und Willenskraft sind die Zutaten, um weiter zu machen und nicht einzuknicken. Das Laufen kann einem soviel geben und den Kopf frei machen. Wann hat man sonst diese Zeit seine Gedanken einmal ordentlich zu sortieren. Ich gebe zu, dass es anfangs noch schwer ist überhaupt zu denken und wenn dann nur „Wie lange muss ich diesen Scheiß noch machen?“ oder „WASSSS? Es sind erst 3 Minuten vergangen??“

Stück für Stück steigert man sich und wundert sich selber über die neu gewonnene Puste, das wundervolle Gefühl fitter und schneller zu werden.

Das einzige, was ich bisher noch nicht geschafft habe: So sensationell perfekt nach dem Laufen auszusehen, wie so viele andere auf ihren Instagram Bildern.